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11.05.2021

Dipl. Ing. Ralf Marz ist 30 Jahre bei Enke!

30 Jahre bei Enke. Ralf Marz steht Holger Schlein aus dem technischen Innendienst Rede und Antwort! Wir wünschen viel Spaß beim Lesen:

Wie kamst Du damals zur Firma Enke?
Ich arbeitete bei der Leipziger Gebäudewirtschaft und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. In der Zeitung habe ich dann unter anderem die Stellenanzeige von Enke gelesen und mich beworben. Mir hat es gefallen, dass alles nicht so hochmodern war, denn das brauchte ich alles nicht. Der Umgang mit den Mitarbeitern und der ganzen Firma hat mir gefallen und ich habe mich sofort wohl gefühlt. Da habe ich dann auch sofort zugeschlagen und den Arbeitsvertrag unterschrieben.

Was hast Du bei Deinem ersten Besuch im Enke – Werk in Düsseldorf gedacht?
Das war im April 1991 und das war Adrenalin pur. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben geflogen und war übelst aufgeregt dem Seniorchef mal persönlich gegenüber zu stehen. Am Ende war es dann so, dass wir 2 Stunden über die ganze Welt geplaudert haben ohne auch nur ein Wort über die Firma zu verlieren. Das war schon ziemlich interessant. Ich bin dann anschließend wieder ganz entspannt in den Flieger gestiegen und zurückgeflogen. Das war echt der Hammer! Am Ende war alles easy und locker und das ist das was wir auch heute nach 30 Jahren noch bei Enke haben.

Wenn Du ein Enke – Produkt wärst, welches wäre es?
Ich wäre eine Dachabdichtung (ENKOPUR/ENKOLAN), würde den ganzen Tag in der Sonne liegen und könnte allen Umwelteinflüssen widerstehen! Wenn ich ein Enke – Betoncoat-Produkt (Fußbodenbeschichtung) wäre, würden alle auf mir rumlatschen! Da hätte ich keinen Bock drauf!

Welches war das schönste Kompliment dass du jemals von einem Kunden bekommen hast?
Die schönsten Komplimente gab es immer für die Teamleistung in der roten Hölle, bei Schulungen und Events. Das höre ich öfters. Das ist klasse und soll auch so bleiben!

Auf was könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?
Auf meine Arbeit bei Enke möchte ich nicht verzichten, weil mir das immer noch sehr viel Spaß macht. Privat reise ich gerne rum und es fällt mir momentan sehr schwer das nicht ausleben zu dürfen, genauso wie vielen anderen auch!

Wenn Dein Leben verfilmt werden würde, welcher Schauspieler sollte Dich spielen?
Früher hätte ich mal gesagt Bruce Lee, als ich noch jünger war. Da hat man auch noch ein bissel mehr Sport gemacht. Heute wäre es wohl eher Armin Müller-Stahl.

Wenn Du drei Wünsche frei hättest, welche wären das?
Größere Bemühungen für den Weltfrieden, schnellere Reaktion auf Pandemien für alle Menschen und Gesundheit für alle! Umweltschutz da wo er wirklich Sinn macht und kein blinder Aktionismus.

Beschreibe die letzten 30 Jahre bei Enke in 3 Worten!    
Viel Arbeit, Riesenspaß und immer noch geil!

Was ist Deiner Meinung nach der größte Unterschied zu den Anfängen bei Enke und heute?
Meine älteren Kollegen und ich waren die Pioniere für den Flüssigkunststoff überhaupt. Die Systeme waren nicht bekannt und die Technologie war in keiner Richtlinie zu finden. Das mussten wir damals erledigen. Heute sind Flüssigkunststoffe sehr bekannt und die Herausforderung besteht darin, sie an die modernen Gegebenheiten anzupassen

Wie hast Du es so lange bei uns ausgehalten?
Es gibt ja Enkonölchen, ne! Die gab’s ja schon als ich angefangen habe bei Enke! Wir hatten immer schon ein gutes Team und haben uns sogar privat besucht. Das hat leider ein bisschen nachgelassen, wird aber durch die modernen Kommunikationsmittel zum Teil kompensiert. Man muss sich einfach wohlfühlen und wenn das passt dann kann man doch auch bleiben. Es gibt dann keinen Grund zum  Wechseln!

Was sind die markantesten Unterschiede zwischen dem aktuellen Senior- und Juniorchef?
Ich will ja noch ein paar Jahre hier arbeiten. Ich weiß gar nicht ob ich dazu jetzt was sagen soll! Ich kenne 3 Chefs und der „aktuelle Senior“ hat viele Neuerungen für uns gebracht wie z.B. der Verkauf über den Fachhandel, mehr und andere Werbung, mehr Mitarbeiter. Der Junior muss heute die ganzen neuen Medien mehr in die Firma integrieren. Das zusätzlich zu anderen Aufgaben zu bewältigen, wird meiner Meinung nach die größte Herausforderung für ihn sein.

Wenn Du einen Wunsch frei hättest, was wäre das?
Gesund bleiben und das Ganze private und dienstliche noch möglichst lange genießen können!

Gibt es etwas was Dich momentan in unserer Branche sehr aufregt?
Darüber könnte ich eine Stunde philosophieren. Es regt mich unheimlich auf, dass es zurzeit keine Baumaterialien in ausreichender Menge gibt. Das könnte uns ja auch irgendwann mal betreffen, dass wir keine Rohstoffe bekommen. Das ist wie in der DDR früher. Es kann einfach nicht sein, dass Handwerksunternehmen in der Hochsaison auf Kurzarbeit gehen müssen weil sie keine Baumaterialien haben. Das regt mich übelst auf. Da muss dringend etwas gegen unternommen werden.

Wenn Du Deinen jetzigen Beruf nicht ergriffen hättest, was wärst Du gerne geworden?
Wenn ich nochmal jung wäre, würde ich Hubschrauberpilot werden wollen! Das hat mich echt fasziniert. Ich hatte schon 3-mal die Möglichkeit mitzufliegen und mir Dinge anzugucken, sogar dienstlich, und das hat mich echt begeistert. Früher wollte ich mal Bademeister an der Ostsee werden und den ganzen Tag schön am Strand liegen.

Was ist Dein persönliches Lebensmotto?
Fleißig sein und mit dem was man da so bekommt und verdient das Leben genießen. Ich bin nicht der Typ der Tag und Nacht „rummuddeln“ muss. Ich arbeite gerne, aber das Leben genießen gehört einfach auch dazu. Arbeiten und Spaß haben ist meine Devise! Bei Enke kann man das auch miteinander verbinden. Wir haben Events die auch dem Hobby entsprechen. Da gibt der Chef uns auch freie Hand. Das macht Spaß bei Enke!

Was wäre Dein Reiseziel wenn Du morgen früh irgendwo auf der Welt hinfahren könntest?
Dann würde ich an die Ostsee fahren. Das würde mir schon vollkommen reichen. Die Ostsee ist einfach schön und nicht so weit weg. Schön leckere Fischbrötchen essen. Das ist schon cool.

Welche 3 Dinge würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Meine Frau, eine Angel und ein bissel Sonnencreme. Wir haben ja Enke – Sonnencreme. Die ist richtig gut und riecht auch lecker!

Welche besondere Fähigkeit würdest Du gerne besitzen? Welche Superkraft?
Fliegen würde ich gerne können, ohne Flugzeug, einfach so!

Welches sächsische Wort verbindet den Chef und Dich am meisten?
Das ist ganz einfach, das Motschekiebchen (der Marienkäfer). Das hat sich mal auf einer Messe in Leipzig so ergeben und ist geblieben!

Was war der schönste Moment bei Enke?
Ich habe ja über den Beruf meine Frau und kennen- und lieben gelernt. Das war einfach klasse und wäre ohne Enke gar nicht passiert.

Was war der lustigste Moment bei Enke?
Als ich bei Enke anfing sind wir ja alle noch in Schlips und Kragen rumgelaufen. Bei einer Vorführung in Hamburg mit meinem Kollegen Manfred Holle ist er mit der Krawatte ins ENKRYL – Gebinde gekommen und hat sich den ganzen Anzug versaut. Durch den starken Wind auf dem Dach hatte er seinen Schlips nicht mehr unter Kontrolle. Es war dann alles mit ENKRYL „eingeschmaddert“. Da haben wir jahrelang noch drüber gelacht.

Mit wem innerhalb der Firma würdest Du gerne mal tauschen?
Ich würde gerne mal mit jemandem aus dem Innendienst tauschen. Die sind fleißig und machen eine gute Arbeit, wissen aber häufig nicht was wir so tun als Außendienst und mit welchen Schwierigkeiten wir so zu kämpfen haben. Mit dem Chef würd ich auch mal tauschen, aber kein ganzes Jahr. Weil Motorsport finde ich auch echt klasse.

Was wolltest Du der Firma Enke immer schon mal sagen?
Ich würde sagen bleibt einfach dabei. Ihr seht man kann 30 Jahre bei der Firma Enke problemlos bestehen. Steht loyal zur Firma und ärgert Euch nicht ständig über die Marktbegleiter. Wir sind auf allen Gebieten konkurrenzfähig und dürfen den Spaß nicht verlieren. Einfach dranbleiben und dann schafft man problemlos und locker ein paar Jährchen bei Enke!